Der unscheinbare Tausendsassa

Eschenahorn
Quelle Uwe Stenzel
Weit verbreitet, aber wenig bekannt ist der aus Nordamerika eingeführte Eschenahorn, der im Erscheinungsbild an die Esche erinnert, aber zur Gattung der Ahorne gehört, wie man an den spitzwinkeligen Früchten erkennt, die den „Nasen“ des Spitzahorns ähneln. Ungewöhnlich für Ahorne sind die (besonders dünnen) Fiederblätter und die bläulich bereiften jungen Zweige.

Eschenahorn
Quelle Uwe Stenzel
Wie Robinie, Spätblühende Traubenkirsche und Götterbaum gehört der Eschenahorn zu den besonders erfolgreichen neuen Pionierbäumen und findet sich auch häufig mit diesen vermischt. Außerdem verträgt er auch feuchte Auenstandorte und hat dort öfter die Stelle der Ulme eingenommen, die weitestgehend vom Ulmensterben dahingerafft wurde.
Gerade das Eindringen in naturnahe Auenlandschaften, die so in ihrer Zusammensetzung verändert werden, macht vielen Naturschützern Sorge, zumal der Eschenahorn die Ulme nicht ersetzen, was Wuchshöhe und Holzqualität anbelangt.